Neubau Gefahrenabwehrzentrum Kreis Olpe

Für einen zukunftsorientierten Bevölkerungs- und Katastrophenschutz werden die Kreisleitstelle, Rettungswache und allgemeine Aufgaben des Kreises zur Gefahrenabwehr in einem zentralen Neubau zusammengelegt. Hallen-, Lager- und Freiflächen für Einsatzfahrzeuge und Material sind daher sowohl für den Rettungsdienst als auch Katastrophenschutz vorgesehen. Das Grundstück wird durch eine Hanglage geprägt. Zwei im rechten Winkel zueinanderstehende Baukörper umfassen einen Hof, dessen dritte Seite von der Feuerwehrhalle und einem Brandhaus mit Übungsturm gebildet wird. Der gläserne repräsentative Besuchereingang des Gefahrenabwehrzentrums orientiert sich zur „Alten Landstraße“. In diesem Riegel befinden sich auch die Verwaltung und die Leitstelle. Durch seine Mehrgeschossigkeit schottet er den tiefergelegenen Hof auf der Rückseite von der Straße ab. Dieser klar definierte Bereich hat keine Überschneidung mit dem täglichen Betrieb der Rettungswache was ihn zu einem ungestörten Betriebshof mit vielfältigen Möglichkeiten zur Erweiterung oder multifunktionaler Nutzung der Gefahrenabwehr macht. Die Rettungszufahrt erfolgt über eine separate Kreisstraße direkt zu den Fahrzeughallen. Von hier wird auch die Rampe zum Betriebshof erschlossen, der durch die Hanglage über eine Notausfahrt an der „Alten Landstraße“ verfügt. Das innovative Energiekonzept mit Eisspeicher basiert auf den 5 regenerativen Energiequellen Sonne, Luft, Erde, Wasser, Eis. Es gehört heute zu den effizientesten und umweltschonendsten Methoden zum Beheizen von Gebäuden im Winter und Kühlen im Sommer.


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Planung: SUPERGELB Generalplaner ARGE
LPH: 1-8
Bauherr: Kreiswerke Olpe
Nutzer: Kreis Olpe
Projektpartner: ARGE Partner G-Tec, HIG
BGF: 7.500
Energie: Eisspeicher Technologie
Projektnummer: 725
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