Kiemenfassade

Auszug aus dem Beitrag von Elmar Schossig
"Neue Technologien-Status in ausgeführten und geplanten Objekten"
zur Building Performance 2000 der Frankfurter Messe

"Das Projekt "Umbau des Karstadt-Warenhauses in Konstanz" war geprägt von zwei wichtigen Fragestellungen. Zum einen musste eine neue Fassade entwickelt werden, welche die baukonstruktiv wie auch bauphysikalisch überalterte Fassade aus den 1970er Jahren ersetzten sollte.

Zum Zweiten galt es, eine Antwort auf die Frage zu finden, wie es möglich wäre, die hohen Betriebskosten, welche vorrangig auch durch den hohen Kühlaufwand zur Reduzierung der inneren Wärmelasten anfielen, deutlich zu reduzieren.

Mit einer Grundsatzstudie zur zweiten Problemstellung wurde die Sulzer Energie Consulting in der Schweiz beauftragt. Das Ergebnis der Studie war eine konkrete Aussage als Anforderung an die neue Fassade. Um das Kühlproblem zu verbessern, schlugen die Techniker eine effiziente Nachtauskühlung des Gebäudes vor. Wir erhielten die Vorgabe, ca. 10 m2 Zuluftöffnung an ausgewiesenen Stellen der Fassade zu realisieren."