Prof. Dörte Gatermann

Dipl. Ing. Architektin BDA, Gesellschafterin

Unserer Entwurfstätigkeit liegt ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde, der ästhetische und emotionale Komponenten der Architektur mit sozialen Aspekten verknüpft und dabei gesellschaftliche Veränderungen integriert.

seit 1984 mehr als 150 Wettbewerbs- und Architekturpreise, vielfache Jurytätigkeit, Vorträge, Workshops

seit 2020
Gesellschafterin bei SUPERGELB ARCHITEKTEN

2020
GATERMANN + SCHOSSIG Architekten wird zu SUPERGELB ARCHITEKTEN

2019
Eintrag in „Goldenes Buch Stadt Köln“

seit 2017
Mitglied des Gestaltungsbeirats Stuttgart

seit 2017
Mitglied des Gestaltungsbeirats Stuttgart

seit 2017
Jan Rübenstrunk Partner bei GATERMANN + SCHOSSIG

seit 2012
Sven Gaeßler Partner bei GATERMANN + SCHOSSIG

2012-2017
Mitglied des Berliner Baukollegiums

2011-2015
Mitglied des Gestaltungsbeirats in Karlsruhe

2010-2014
Kuratoriumsmitglied ’Kunst am Bau’ des BMVBS´

2002-2007
Universitätsprofessorin an der TU Darmstadt, Lehrstuhl ´Entwerfen und Gebäudelehre´

2001-2005
Mitglied Kuratorium ’StadtBauKultur NRW’

1992-2000
Gründerin der Initiativen ’Kölner Stadtmodell’ und Internetplattform ’koelnarchitektur.de’

1989-1998
Vorstandsmitglied des BDA-Köln

1984
Gründung des Architekturbüros Gatermann + Schossig mit Elmar Schossig

1981-1985
Projektleiterin im Büro Prof. Gottfried Böhm

1975-1981
Architekturstudium an der TU Braunschweig und RWTH Aachen

Statement Dörte Gatermann

"Arbeit als Architektin heißt für mich, dass neben dem Aufspüren der Faktoren des Ortes und der Suche nach den Anforderungen der Zeit eine Bewertung dieser Bedingungen über Kopf und Gefühl stattfinden muss, um das Wesen und die Grundstruktur erkennen zu können und dann den Raum zu bilden. Darin liegt die Einzigartigkeit jedes Entwurfansatzes, der immer persönlich bestimmt ist. Da die Persönlichkeit des Schaffenden den Einflüssen der geschichtlichen Entwicklung unterliegt und nach allgemein menschlichen Strukturen angelegt ist, zeigt sich aber auch, dass jeder Entwurf allgemeingültige Grundlagen hat, die die entstehenden Räume allgemein verständlich machen.

Wie lassen sich diese allgemeingültigen Grundlagen fassen - für mich immer noch mit den Begriffen Komposition, Einheit, Vollkommenheit, Ebenmaß und Klarheit. Die Einheit verstanden als Vollständigkeit des Gebäudes. Architektur als Baustein, der ein in sich geschlossenes Ganzes ist, das erst dann in Beziehung zu seiner Umgebung treten kann. Die Vollkommenheit als Notwendigkeit aller Einzelteile. Jedes Teil ist zu rechtfertigen, keines kann entfernt werden, ohne das Ganze zu zerstören.

Das Ebenmaß als Beziehung der Teile untereinander, die nicht änderbar sind, ohne das Gleichgewicht zu stören. Proportionen, die zwingend sind. Die Klarheit als Übereinstimmung mit Zweckbestimmung des Ganzen und der Einzelteile. Diese inneren Strukturen sind die Komponenten der Ästhetik, sie legen zugrunde, dass es zwischen Gefühl und Gegenstand eine Verbindung gibt auf der Basis von Harmonie und Ordnung."

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AUSWAHL TEXTE / INTERVIEWS DÖRTE GATERMANN