Der Neubau vereint ein Schul- und Verwaltungsgebäude mit integriertem Feuerwehrzentrum sowie ein vielseitig nutzbares Übungsgelände, für die Ausbildung von täglich bis zu 90 Teilnehmenden. Der Entwurf sieht einen klar gegliederten Campus aus drei Bausteinen vor – Schulung / Verwaltung, Feuerwehrzentrum und Fahrzeughallen – die sich um einen gemeinsam genutzten Eingangs- und Aufenthaltsbereich gruppieren und den geschützten Lehrcampus bilden. Daran schließt der Übungscampus an, dessen Auftakt der Übungsturm bildet und der einen reibungslosen Wechsel zwischen theoretischen und praktischen Lerneinheiten ermöglicht. Großzügige Übungsräume befinden sich an den Köpfen der Baukörper, während die Verwaltungszonen entlang der Hauptachsen ruhige, konzentrierte Arbeitsbereiche schaffen. Die Fahrzeughalle und der Technikbereich schließen direkt an den Übungscampus an und gewährleisten einen reibungslosen Wechsel zwischen Theorie und Praxis, ohne den Lehrbetrieb akustisch zu beeinträchtigen.
Das Gebäude folgt dem Cradle-to-Cradle-Gedanken und setzt auf trennbare, wieder verwertbare Materialien sowie offene, unverkleidete Innenräume, die eine transparente und robuste Gebäudetechnik sichtbar machen. Ergänzend tragen ökologische Baustoffe, begrünte Dachflächen, Photovoltaik und ein durchdachtes Regenwasserkonzept zur nachhaltigen Gesamtqualität bei. So entsteht ein moderner, resilienter Campus, der Funktionalität, Baukultur und ein zukunftsorientiertes Lernumfeld harmonisch verbindet.
- Auslober
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Saarland, Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, Landesverwaltungsamt Saarbrücken
- Verfahren
- Nichtoffener Realisierungswettbewerb
- Flächen
- ca. 7.500 m²
- Ort
- Homburg/Saar
- Wettbewerb
- 3. Preis
Das Erschließungskonzept führt Mitarbeitende, Ausbilder und Teilnehmende direkt zu den Stellplätzen und ermöglicht einen barrierefreien Zugang zum Lehrcampus. Gestalterisch wie konstruktiv orientiert sich das Gebäude am Cradle-to-Cradle-Prinzip: Materialien werden trennbar, wiederverwertbar und weitgehend klebefrei eingesetzt, Innenräume bleiben unverkleidet und ermöglichen eine transparente, wartungsfreundliche Gebäudetechnik. Ergänzend tragen ökologische Baustoffe, extensive Dachbegrünungen, Photovoltaikflächen, Regenwassernutzung und biodiversitätsfördernde Maßnahmen zu einer nachhaltigen Gesamtbilanz bei.