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So kann Nachhaltigkeit aussehen

In unseren Projekten harmonisieren Ressourcennutzung, technologische Entwicklung, menschliche Bedürfnisse und gestalterische Qualität miteinander.

Nachhaltigkeit ist für uns nicht die Erfüllung abstrakter Regeln, sie ist eine Synergie komplexer Faktoren und eine Weltanschauung, die SUPERGELB ARCHITEKTEN in Form des „integralen Planens“ schon als GATERMANN + SCHOSSIG seit den 80er Jahren lebt. Nur durch eine holistische Betrachtung und einem permanenten Hinterfragen kann man zukunftsfähige Architektur bauen.


Wir verbinden die drei Pfeiler der Nachhaltigkeit: Ökologische Qualität - Ökonomische Qualität - Sozio-kulturelle Qualität zu nachhaltiger kosteneffizienter und ästhetischer Architektur.

Ökologische Qualität

Wir betrachten stets den gesamten Zyklus eines Gebäudes: von der Entstehung bis zur Demontage. Die operative Emission ist nur ein Faktor von Vielen in der Gesamtbetrachtung eines Gebäudes. Herstellung, Transport und Rückbau müssen ebenfalls einbezogen werden, um eine ehrliche Gesamtbilanz vollziehen zu können. Nur so können wie unsere Klimaziele erreichen, denn nach UN Studien generiert der Bausektor inzwischen 38% aller weltweiten Co2- Emissionen. Innovative Technikkonzepte, der Einsatz recycelter, trennbarer Materialien und Bauteilen nach „Cradle to Cradle“, die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, die Flächennutzung sind nur einige der Faktoren, die den Weg zu einem, in der Gesamtbilanz, klimaneutralen Bauwerk ebnen. Unsere BIM-basierten Planungsmethoden unterstützen das LifeCycle Management des Gebäudes und verlängern somit seine „Lebensdauer“.
Jan Rübenstrunk

Mit Jan Rübenstrunk als DGNB-Consultant
haben wir einen erfahrenen Planer im Team und in der Leitung des Büros, der das Know-How zu den aktuellen ökologischen Entwicklungen im Bauwesen hat. So können wir aktiv DGNB-Zertifizierungsprozesse steuern und begleiten, aber auch Zertifizierungen wie LEED oder BREEAM unterstützen oder unsere Bauherren in den jeweiligen Förderprogrammen beraten.

Ökonomische Qualität

Nachhaltiges Bauen bedeutet nicht, teurer zu bauen. Die ökonomische Betrachtung muss stets ganzheitlich angegangen werden, der gesamte Lebenszyklus betrachtet werden. Nicht nur die Kosten für die Errichtung des Gebäudes fallen in die Bilanzierung, sondern die auch die für Betrieb, Instandhaltung, eventuelle Umnutzungen bis hin zum Rückbau. Werden Gebäude bereits in den frühen Planungsüberlegungen nachhaltig konzipiert, sind die dafür anfallenden Investitionen nur geringfügig höher. Hier betrachten wir neben effizienten Energiekonzepten viele weitere Aspekte wie Flächeneffizienz, intelligente Grundrisskonzepte, die veränderbare Nutzungen ermöglichen, serielles Bauen sowie elementierte Fassaden. Nachhaltige Gebäude haben neben einem positiven Imagegewinn Wettbewerbsvorteile wie einen höheren Marktwert und eine bessere Werterhaltung über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Die niedrigen Nebenkosten bedeuten höhere Rentabilität, niedrigere Leerstandsraten, sinkende Instandhaltungskosten und letztlich höhere Nettorenditen. Nachhaltigkeit ist ein Invest in die Zukunft.

Die Ausgaben in allen Dimensionen und Nutzungsphasen zu überblicken bedarf langjähriger Erfahrung, die unser Büro in 40jähriger Bautätigkeit erworben hat. Für diese Erfahrung in der Beurteilung architektonischer- und ökonomischer Qualität steht Sven Gaeßler, der dem Büro seit über 30 Jahren angehört und Geschäftsführer im Team ist.

Arbeitsszene Supergelb Architekten

Soziokulturelle Qualität

Die soziokulturelle Qualität unserer Gebäude berücksichtigt die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Nutzer und deren Identifikation im städtebaulichen Kontext. Hierfür stehen Begriffe wie gestalterische und städtebauliche Qualität, Barrierefreiheit, thermische Behaglichkeit, natürliche Beleuchtung, Raumakustik und Schallschutz, Zugang zu Grünflächen, Treffpunkten und Begegnungsstätten, Kunst am Bau und viele weitere. Die Verantwortung für Qualität beschränkt sich also nicht nur auf das Mikroklima, sondern ist auch ein städtisches Thema. Die Akzeptanz Wertschätzung der Allgemeinheit erhöht sich, wenn sie in die Nutzung des Gebäudes einbezogen wird, wie zum Beispiel bei der Aussichtsplattform auf dem KölnTriangle.

Dörte Gatermann hat schon seit der Gründung des Büros 1984, neben den formell-architektonischen und gestalterischen Belangen, großen Wert auf die emphatische, soziokulturelle Qualität der Planung im Mikro- wie im städtischen Makrokosmos gelegt. Für SUPERGELB ARCHITEKTEN bringt sie diese Erfahrung in die Planung ein.

SUPERGELB ARCHITEKTEN - Dörte Gatermann

Projektbeispiele